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 [GER] I Don’t believe in Fate (slash)

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Deische

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PostSubject: [GER] I Don’t believe in Fate (slash)   Wed Apr 16, 2008 7:24 am

Ich bin dann mal so frei und poste meine FF. Viel Spaß beim Lesen, wünsche ich ;D

Titel: I Don’t believe in Fate
Persons: Sammy Black, Adam Angst (Essentia)
Bands: Essentia, nebenbei noch Lovex
Genre: Slash
Rating: PG-13 / R
Warnings: sad, slash
Chapters: Zur Zeit sind es 9 Kapitel, aber ich schreibe noch dran...
Disclaimer: Weder die beiden Hauptpersonen, noch andere, eventuell auftretende Bandmembers verschiedener Bands gehören mir (leider *schnöff*). Auch Geld verdiene ich hiermit nicht und die Geschehnisse sind nur aus meiner Phantasie entstanden.
Claimer: Pirkku und Noora gehören mir! Aber die will auch eh Niemand ;D
Summary: Es beginnt alles mit dem Verlust der Freundin und den damit verbundenen, negativen Gefühlen bei Sammy. Er versucht sein Glück beim ertränken der Gefühle, landet aber bei seinem Kumpel im Wohnzimmer und muss sich dem Kreuzverhör unterziehen.


1. Ertränken mit Alkohol

„Na los! Jetzt hau schon! Du wirst hier nicht mehr gebraucht!“
Zutiefst gekrängt und mit gebrochenem Herzen verließ Sammy die Wohnung.
Er wollte eigentlich nur zu Noora, die, wie er dachte, seine Freundin war. Jedoch schien es ganz so, als hätte sie ihn nur verarscht. Sammy hatte ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen und ihr bei dem Umzug geholfen, denn war ist erst vor zwei Wochen nach Tampere gezogen. Im Grunde hatte es Noora nur dem Gitarristen zu verdanken, dass die Wohnung jetzt so häuslich eingerichtet ist, doch anscheinend hatte sie nur das zum Ziel gehabt.
Als Sammy heute bei ihr vor der Tür stand und mit einem fröhlichem Lächeln die Klingel betätigte, hatte er noch nicht geahnt, in was für eine Situation er da hinein schlittert. Es öffnete nicht die schlanke, dunkelbraunhaarige Frau, sondern ein Kerl von mindestens 1,89m Größe, der zudem noch aussah, als wäre er jeden Tag im Fitnessstudio. Mit dem wollte es sich Sammy nun wirklich nicht verscherzen, weshalb er auch ziemlich schnell den Rückweg antrat. Nur bat er darum noch einmal mit Noora sprechen zu dürfen, was ihm auch gestattet würde. Sie erklärte ihm, dass Pirkku, der Kerl, der Sammy die Tür öffnete, die letzten drei Wochen auf See war. Er sei bei der Marine und hätte einen Einsatz gehabt. Also brauchte Noora jemanden, der ihr bei dem Umzug behilflich war, wo zufälliger Weise Sammy in ihr Leben schlitterte...

Nun ging der Gitarrist durch die Straßen und versuchte zu realisieren, was soeben geschehen war. Er war ausgenutzt worden, das steht fest und wie er sich so den frischen Herbstwind um die Ohren wehen ließ, wandelte sich seine Enttäuschung in Wut. Wut auf Noora, Wut auf diesen Pirkku, aber vor allem Wut auf sich. Dass er nicht früher bemerkt hatte, wie mit ihm gespielt wurde, dass er einfach blind für kleine Indizien war, die es unter Garantie gegeben hatte. Er war einfach zu gutgläubisch! Niemals sah er schlechte Eigenschaften in den Menschen, nie würde er im Traum daran denken, jemand könne böse Absichten mit seinem Tun haben. Jedes Mal aufs neue sah Sammy jeden Mitmenschen als netten, zu respektierenden Menschen an. Nur musste er sich wohl langsam eingestehen, dass es auch Leute gab, die dem Gegenteil entsprachen. So wie Noora...

Sammy seufzte und bog in die Straße ein, die eine Abkürzung zu seiner Wohnung darstellte. Währenddessen überlegte er, was er noch machen könnte, denn wenn er jetzt einfach nach Hause ging, würde er bestimmt noch irgendetwas an die Wand werfen. Um das zu verhindern, kam ihm eine rettende Idee. Er würde einfach zu seinem Kumpel gehen und den Abend bei ihm verbringen. Zwar hatten sie sich erst heute morgen, bei einer Bandprobe gesehen, aber Aapo würde ihn schon ein wenig ablenken. Und da Aapo auch nur ein paar Straßen weiter wohnte, ging Sammy geradewegs auf diese zu.

Voller Vorfreude betätigte der Gitarrist den Klingelknopf und wartete darauf, dass der Türsummer zu hören war, nur leider tat sich nichts. Aber so schnell wollte er sich selbst die Hoffnung ja nicht nehmen, weshalb er einfach noch einmal sein Tun wiederholte. Aber auch dieses Mal hörte er weder den Türsummer, noch eine Stimme in der Gegensprechanlage. Nach weiteren drei Versuchen gab er es auf und entschied sich dazu, noch ins Klubi zu gehen, um sich seinen Frust für heute schön zu trinken. Da die Anderen zu weit weg wohnten um mal eben so hinzugehen, und er keine Lust hatte noch Autozufahren blieb ihm auch nichts anderes übrig.

Das tat er auch und saß schon kurz darauf an der Bar und nahm zwei große Schlucke des Bieres, welches ihm soeben gebracht wurde. Er würde sich nicht so sehr einen hinter die Birne kippen, sodass er schon nicht einmal mehr des Laufens mächtig war, aber wenigstens so viel, dass er nicht mehr alles so ernst nahm.

Der Barkeeper unternahm einen lächerlichen Versuch ein Gespräch mit Sammy anzufangen, doch der war heute einfach zu schlecht drauf, und blockte daher ab. Ab jetzt würde er sicher niemanden mehr so schnell vertrauen. Noora hatte ihm gezeigt, was er bisher immer falsch machte, und das nahm er sich ab jetzt auch zu Herzen – zumindest nahm er sich das vor. Dass, das nicht so leicht werden würde, wie er momentan dachte, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Plötzlich würde er von hinten angesprochen und eine Hand klopfte ihm auf die Schulter. „Hey Alder! Wasch machs’ du dänn hia, scho ganz allainä?“

Als er sich umdrehte, erkannte er Vivian, der schon mehr hang als stand. Unbemerkt verdrehte Sammy die Augen. „Ein bisschen trinken... was du anscheinend schon wieder übertrieben hast!“ Es war doch immer wieder dasselbe. Vivian wusste noch nie, wo seine Grenze war und das wird er wohl auch nie lernen...

„Gar nisch wah! Aba... isch muss dann au’ ma wieda... main Schatziii wartet...“ Und schon verschwand der Schwarzhaarige im Gewühl.

Irgendwie kam sich Sammy heute Abend ziemlich einsam vor. Es schien wohl absolut nicht sein Tag zu sein. Mit trauriger Mine nahm er die letzten Schlücke seines Bieres und bestellte sich auch sogleich ein neues...

Wie viel der Mann mit dem Kopftuch an diesem Abend noch getrunken hatte, konnte er nicht mehr aufzählen, aber das lag wohl eher an der Tatsache, dass er nicht darauf achtete wie viel er verlangte. Viel war es nicht gewesen, der Alkohol zeigte nur jetzt endlich seine geforderte Wirkung. Er dachte nicht mehr nach und fing an alles um sich herum lustig zu finden. Genau das war ja der Zweck des abendlichen Besuchs im Klubi gewesen, was Sammy als Anlass sah, nach Hause zu gehen.

Doch weit kam er nicht, wurde er doch direkt vor dem Ausgang von einem Typen aufgehalten, der sein Gesicht in einer großen Kapuze versteckte. Mit verstellter Stimme – das könnte man raushören – sagte der Fremde: „Hey! Wo willst du denn hin?“
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PostSubject: Re: [GER] I Don’t believe in Fate (slash)   Fri Apr 25, 2008 7:25 am

2. Das Kreuzverhör beginnt

Sammy drehte sich verwundert komplett zu dem Mann um und musterte ihn von oben bis unten. Irgendetwas sagte ihm, dass er den Mann kannte... „Nach Hause. Was geht dich das an?“

Der Unbekannte lachte. „Weil du vorhin noch zu mir wolltest!“ Mit diesen Worten, zog er sich die Mütze vom Kopf und zum Vorschein kam ein etwas verstrubbelter Aapo.

Sammys Mine hellte sich auf. „Aapo!“ Zur Begrüßung wurde der Angesprochene einmal umarmt. „Aber woher weißt du das denn? Du warst doch gar nicht da, oder?“

Aapo grinste breiter. „Stimmt schon, ich war nicht da, aber als du weggegangen bist, kam ich gerade um die Ecke. Aber anscheinend hast du mich nicht gehört... warst du wieder zu laut am Musik hören?“ Das Grinsen konnte sich der Jüngere einfach nicht verkneifen.

Der Schwarzhaarige hatte tatsächlich nach ihm gerufen, Sammy hatte es aber nicht gehört? Es musste wirklich nicht sein Tag sein... „Nein, ich war wohl in Gedanken... sorry“
„Ist ja kein Thema. Du wolltest gerade gehen, oder?“

„Ja schon, warum?“ Fragend blickte Sammy sein Gegenüber an, der wiederum ein wenig herumdruckste, bevor er zur Sache kam.

„Na ja... du könntest... willst du denn jetzt noch auf ´en Sprung zu mir?“
Sammy konnte sich nicht erklären, wo das Gefühl auf einmal herkam, aber er wusste nicht recht, was er davon jetzt halten sollte. Ein seltsam, warmes Gefühl kroch sich bei der Frage in seine Glieder. „Ähm, klar. Können wir machen.“
Gesagt, getan.

<~>

Lachend, weil Aapo wieder einen seiner Witze verlauten gelassen hat, betraten die beiden die kleine Wohnung des Jüngeren. Die dünnen Jacken fanden ihren Weg an die Garderobe und die Schuhe darunter.

„Ey, der Witz war echt klasse. Wo hast du die immer her?“ Sammy lachte sich schon den ganzen Weg über schlapp und bemerkte selber gar nicht, wie er keinen einzigen Gedanken mehr an Noora oder sonst wem verschwendete. Momentan waren da nur Aapo und seine Hammermäßigen Witze!

„Hey, du hast da eine Kleinigkeit vergessen!“
Irritiert sah Sammy ihn an. Er hatte keine Ahnung, von was der Jüngere redete. „Was denn?“
Aapo begann schon wieder zu grinsen. „Na ganz einfach: Ich bin Adam Angst! Das reicht als Begründung!“

Nun lachten sie wieder beide und gingen endlich ins Wohnzimmer, standen sie doch zuvor noch immer im engen, dunklen Flur. Beide nahmen sie auf der Couch platz und beruhigten sich langsam wieder von ihren Lachanfällen.

„Sag mal, warum wolltest du eigentlich vorhin zu mir?“ Nun war es Aapo, der den Anderen fragend ansah. Schließlich war er auch neugierig und wollte jetzt wissen, was Sammy für ein Problem hat. Denn das musste er haben, sonst würde er nicht einfach ohne Anmeldung bei ihm vor der Tür stehen. Dafür kannte er den Älteren viel zu gut!
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PostSubject: Re: [GER] I Don’t believe in Fate (slash)   Sun May 18, 2008 4:33 am

dann gibts hier mal nachschub. Wer hat heute noch nciht gelacht? Dann lest das hier ;D

3. Zweideutige Situationen

„Ich... äh... Keine Ahnung.“ Zu Beginn stimmte das sogar, er hatte es tatsächlich durch die Kabbeleien mit Aapo vergessen, doch tauchten die Erinnerungen wieder auf. Da Sammy dies aber nicht wollte, bestand er weiter auf seiner Unwissenheit.

Sein Freund zog skeptisch eine Augenbraue in die Höhe. Das konnte er ihm doch nicht so einfach abnehmen, oder? Wenn er auf sein Gefühl hörte, war da etwas, was Sammy anscheinend sehr zu schaffen machte. „Bist du sicher? Ich mein, du weißt ja, dass ich immer für dich da bin, oder?“

Jetzt war Sammy genau da, wo er nicht hinwollte: in einer Sackgasse. Natürlich wusste er, dass er mit Aapo über alles sprechen konnte, er war schließlich sein Freund und er vertraute ihm auch. Und trotzdem wollte er eigentlich nicht darüber reden. Er war doch gerade dabei die Erinnerungen so schön zu verdrängen, musste sein Kumpel nun wieder damit anfangen? Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, noch mit hoch zu kommen, zu Hause wäre er vielleicht doch besser aufgehoben gewesen. „Natürlich weiß ich das! Aber es ist nichts, ehrlich!“ Genau blickte Sammy seinem Freund nicht in die Augen, da er befürchtete seine Lüge auffliegen zu lassen, aber er hoffte, dass Aapo dies nicht bemerkte.

Doch da lag er falsch in seinen Hoffnungen. Der Jüngere erkannte sofort, dass man versuchte ihm etwas vorzuspielen und da er das absolut nicht ausstehen konnte, antwortete er auch etwas strenger als gewollt. „Das glaube ich dir nicht, Sami! Lüg mich nicht an und sage mir jetzt was los ist!“ Doch gefiel das selber nicht, wie er mit Sammy sprach, weshalb er sich augenblicklich entschuldigte. „Sorry... ich will doch nur nicht, dass du alles in dich rein frisst. Reicht schon, dass ich das oft genug tue...“ Ein leichtes Grinsen huschte über sein Gesicht, konnte er sich doch lebhaft an die unzähligen Male erinnern, an denen Joonas und Sammy verzweifelt versucht hatten ihn selber zum Reden zu bringen. Allerdings beherrschte Aapo das Schweigen perfekt und wollte in manchen Situationen einfach nur in Ruhe gelassen werden. Umso mehr ärgerte ihn das gleiche Verhalten bei anderen Leuten in seinem Freundeskreis.

Auch Sammy zog seine Mundwinkel leicht nach oben, schüttelte aber leicht mit dem Kopf. Eigentlich kam er doch nur hier hin um zu vergessen und nun wollte sein Freund alles von ihm wissen. „Nein, Aapo, tut mir Leid. Aber ich kann dir nichts sagen, weil nichts ist. Ok?“ Sammy hoffte inständig, dass sein Gegenüber jetzt Ruhe gab.

Nach kurzem Überlegen tat dieser das auch, aber er war alles andere als zufrieden damit, wusste er doch nur zu gut, wie es enden kann, sperrte man alles nur in seinem Inneren ein. Am eigenen Leib hatte er erfahren, dass man doch nur mehr leiden musste, sprach man nicht mit jemanden über seine Probleme. Aber er war ja schließlich der Freund des Anderen, was ihn nicht weiter nachhaken ließ. „Ok. Wie du meinst. Aber mein Angebot besteht noch immer, egal wann du es in Anspruch nehmen willst, klar?“

Sammy verdrehte die Augen. „Ja, ich hab’s ja jetzt kapiert. Was ist jetzt? Krieg ich was zu trinken, oder muss ich verdursten?“ Er grinste wieder und versuchte, die umgekippte Stimmung wieder aufleben zu lassen. Anscheinend funktionierte es.

„Du Säufer! Aber geht in Ordnung. Ich hole eben was.“ Und schon verschwand der Jüngere aus der Tür.

Sammy konnte es aus der Küche klappern und darauf fluchen hören. Was stellte Aapo da nur wieder an? Irgendwann brachte der es noch einmal fertig, seine Küche anzustecken. Sammy konnte nur hoffen, dass er zu diesem Zeitpunkt nicht hier war.

Noch immer vor sich hinschimpfend betrat der Schwarzhaarige wieder das Wohnzimmer, in den Händen hielt er zwei Gläser mit einem gelblichen Inhalt. Zweifelnd hob Sammy eine Augenbraue. „Ähm, was hast du da genau gemacht? Stehen deine Schränke soweit noch?“

Grummelnd ließ sich der Angesprochene neben Sammy auf dem Sofa nieder. „Ich wollte nur Bier holen, aber erstens hab ich gesehen, dass ich nur noch eine Flasche hab und dann war die irgendwie auch noch fehlerhaft oder so. Zumindest ist der Flaschenhals beim öffnen kaputt gegangen...“

Der Ältere konnte sich nur mit Mühe das Lachen verkneifen und grinste stattdessen breit. „Ah ja...“

„Und jetzt hör gefälligst auf so zu grinsen und trink dein Bier!“ Etwas zu heftig übergab Aapo das Glas an Sammy, was zur Folge hatte, dass ein Teil der Flüssigkeit überschwappte und in dem Schoß, des Letzteren landete. Dieser sprang, von der plötzlichen Nässe überrascht, auf und besah sich dann den Schaden.

Aapo hingegen lief knallrot an, nahm, ohne darüber nachzudenken, ein Taschentuch vom Couchtisch und begann das Gröbste wegzuwischen. Zu Beginn bemerkte er auch nicht, wie zweideutig man das Geschehen gerade verstehen konnte.
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PostSubject: Re: [GER] I Don’t believe in Fate (slash)   Tue May 27, 2008 11:59 am

sooo dann gibts mal ein kurzes Pitelchen... wird aber wieder länger ;D

4. Spontane Lachanfälle

Sammy wiederum meckerte zuerst noch ein wenig, was aber abrupt aufhörte, als Aapo anfing ihn zu ‚trocknen’. Verwirrt, aber zugleich auch total überfordert wich Sammy noch weiter zurück und wusste nicht, wie er das verstehen sollte. „I-ich kann das auch alleine... danke“ Damit nahm er seinem, noch immer auf dem Sofa sitzenden, Bandkollegen das Taschentuch aus den Händen und tupfte selbst an seiner Hose rum.

Zeitgleich kam bei Aapo die Erkenntnis an, wie das wohl gerade gewirkt haben musste, was ihn noch eine Farbnuance röter werden ließ. Was war da bloß in ihn gefahren? Sammy musste doch jetzt denken er sei schwul! Na ok, dass er heimlich schon mal überlegte, warum es ihm immer öfter kalt ließ, wenn er Damenbesuch hatte, musste er ja jetzt nicht erwähnen. Aber es irritierte ihn schon eine ganze Weile lang, weshalb er auch schon anfing immer weniger sich nach Frauen umzugucken, geschweige denn diese anzureden. Er hatte einfach Angst sich später eventuell noch zu blamieren, was wohl darin enden würde, dass er über kurz oder lang abstinent leben würde.

Ein plötzliches Lachen durchbrach Aapos weniger schönen Gedanken. Verwirrt blickte er zu Sammy und verstand nicht, was auf einmal so lustig war. „Ähm... was hast du denn jetzt?“

Noch immer lachend nahm der Ältere wieder auf dem Sofa platz. „Kein Ahnung... Das ist doch bescheuert... die gesamte Situation... und wir schweigen uns nur noch an!“ Und wieder verfiel er in eine Art Lachkrampf, welcher aber auch Aapo langsam zum Grinsen brachte. Eigentlich hatte Sammy ja Recht. Das war total kurios und eigentlich gab es auch absolut keinen Grund zum Schweigen. Sie waren halt Freunde, da war das doch nicht so schlimm.

„Aber dein Gesicht war echt zu genial! Zum Schießen!“ Als Sammy sich den Gesichtsausdruck seines Kumpels noch einmal durch den Kopf gehen ließ, musste er erneut mit den Lachtränen kämpfen. So etwas bekam man halt nicht alle Tage zu sehen.

Das allerdings ließ sich Aapo nicht einfach so gefallen. „Aber du, ne? Du hast geguckt, als wollte ich dich fressen!“ Nun lachten sie beide und die angespannte Stimmung von gerade eben noch war wie weggeblasen.
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